Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich habe mehrere Kartons im Keller, die seit dem Umzug ungeöffnet dort stehen. Darin befinden sich alte Kabel, Bücher, Unterlagen und verschiedene Kleinteile. Immer wieder nehme ich einzelne Sachen heraus oder stelle etwas dazu. Einen Teil habe ich bereits weggebracht, der Rest bleibt in den Kartons. Wenn ich im Keller etwas erledige, stehen sie weiterhin im Weg. Seit Monaten verändert sich daran kaum etwas.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Das könnte ich irgendwann noch gebrauchen. Für manche Sachen war das schließlich mal viel Geld. Vielleicht brauche ich genau dieses Kabel irgendwann. Die Unterlagen sollte ich eigentlich noch einmal durchsehen. Wegwerfen kann ich es später immer noch. Ich müsste erst einmal alles ordentlich prüfen, bevor ich etwas aussortiere.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich bin genervt, wenn ich wieder um die Kartons herumgehen muss. Gleichzeitig bin ich unentschlossen und angespannt, sobald ich etwas weggeben will. Manchmal ärgere ich mich über mich selbst. Ich fühle mich überfordert, wenn ich sehe, wie viel noch ungeordnet herumsteht.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich verschiebe die Kartons von einer Ecke in die andere. Ich öffne sie, schaue kurz hinein und lege die Sachen wieder zurück. Dinge, die ich nicht sofort zuordnen kann, lege ich auf einen Stapel für später. Alte Kabel bewahre ich weiterhin auf, auch wenn ich nicht mehr weiß, wofür sie sind. Wenn ich aufräume, kümmere ich mich zuerst um andere Bereiche des Kellers.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
Ich bin bereit, Dingen, die ich seit Monaten nicht benutze, die Freiheit zu geben, meinen Keller zu verlassen, auch wenn ich nicht für jedes einzelne Stück sicher weiß, ob ich es irgendwann noch brauchen könnte.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass nicht jede Möglichkeit für die Zukunft durch einen Gegenstand abgesichert werden muss.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, erleichtert, ruhiger und zufrieden mit weniger zu sein.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, heute einen Karton zu öffnen und nur die Dinge zu behalten, für die ich aktuell einen konkreten Zweck habe.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass diese Krise zu meinem Leben gehört, weil ich mich an Möglichkeiten festhalte, die im Alltag längst keine Rolle mehr spielen. Sie kann langfristig etwas Gutes bewirken, weil ich dadurch genauer unterscheiden lerne, was ich wirklich brauche und was ich nur aus Gewohnheit aufbewahre.
Deine Antwort:
Ich bin frei, heute einen Karton zu öffnen und nur die Dinge zu behalten, für die ich aktuell einen konkreten Zweck habe, wenn ich das Aussortieren immer wieder verschiebe, weil ich Dinge nicht loslassen kann.
Deine Antwort:
- Heute nehme ich einen Karton und teile seinen Inhalt in drei Bereiche: behalten, weitergeben und entsorgen.
- Bei jedem Gegenstand frage ich mich nur, ob ich ihn in den nächsten Monaten tatsächlich verwenden werde.
- Dinge für den Wertstoffhof lege ich direkt in eine Tasche und stelle sie an die Haustür.
- Bücher, die ich nicht mehr lese, lege ich noch heute in eine Kiste zum Verschenken.
- In den nächsten vier Wochen nehme ich mir jeweils einen weiteren kleinen Bereich im Keller vor, ohne daraus ein Großprojekt zu machen.
- Den frei gewordenen Platz nutze ich für etwas, das ich tatsächlich regelmäßig brauche.

