Schüchtern unter Menschen: Wie du dich trotzdem etwas traust

Eine Frau hilft einer guten Freundin, die sich im örtlichen Tierschutzverein für bessere Bedingungen im Tierheim einsetzt. Am Samstag steht eine Informationsveranstaltung an, bei der Besucher Fragen stellen und sich für eine Unterschriftenaktion eintragen können. Die Freundin fragt, ob die Frau ein paar Stunden am Infotisch aushelfen kann. Bisher hat sie solche Veranstaltungen eher gemieden und sich bei Treffen mit fremden Leuten meist im Hintergrund gehalten. Bei gemeinsamen Unternehmungen überlässt sie ihrer Freundin oft das Reden, wenn neue Menschen dazukommen. Nun liegt ein Stapel Infoblätter auf ihrem Küchentisch, daneben eine Nachricht mit der Uhrzeit und der Adresse des Tierheims.

“Eine gute Freundin engagiert sich im örtlichen Tierschutz und hat mich gefragt, ob ich bei einer Informationsveranstaltung am Infotisch mithelfen kann. Dort kommen Besucher vorbei, stellen Fragen und können eine Unterschriftenliste ausfüllen. Ich habe bisher wenig Erfahrung mit solchen Situationen und soll am Samstag für ein paar Stunden dabei sein.”

Du meidest fremde Menschen, möchtest aber für andere da sein? Entdecke, wie DU trotz Nervosität mitmachst und Schritt für Schritt mutiger wirst.

Immer beschäftigt, aber unzufrieden? So kommt wieder mehr Freude

Eine Frau hat für fast jeden freien Nachmittag etwas auf ihrer Liste stehen. Nach der Arbeit holt sie Pakete ab, bringt Leergut weg, bestellt neue Glühbirnen, räumt die Küche auf oder macht noch schnell einen Termin aus. Auch am Samstag beginnt sie mit Einkaufen, Wäsche und den Dingen, die unter der Woche liegen geblieben sind. Wenn eine Aufgabe erledigt ist, fällt ihr meistens direkt die nächste ein. Selbst wenn sie einmal früher fertig ist, schaut sie auf ihr Handy und sucht nach etwas, das noch gemacht werden kann. Sonntags sitzt sie manchmal schon am Vormittag mit dem Laptop am Küchentisch und plant die kommende Woche.

“Ich habe meinen Alltag ziemlich gut organisiert und erledige meine Sachen zuverlässig. Für freie Zeit plane ich aber kaum etwas ein, und wenn doch einmal eine Lücke entsteht, fülle ich sie meistens wieder mit irgendeiner Aufgabe.”

Du erledigst ständig etwas, hast aber kaum Freude daran? Erfahre, wie du aus dem Dauerprogramm aussteigst und wieder mehr Zeit für dich hast.

Perfektionismus loslassen: Ein schlechter Tag ist nicht das Ende

Eine Frau nimmt sich vor, in vier Wochen einen kleinen Onlinekurs für ihren beruflichen Neustart fertig auszuwählen. Sie legt sich dafür zweimal pro Woche abends eine Stunde fest und sammelt anfangs auf ihrem Laptop verschiedene Angebote. An einem Dienstag kommt sie später von der Arbeit nach Hause, isst noch schnell etwas und macht an dem Abend nichts mehr für den Kurs. Am Mittwoch schaut sie zwar kurz auf die gespeicherten Seiten, beginnt aber nicht mit dem Vergleich. Am Freitag sitzt sie wieder am Laptop, schiebt die Entscheidung aber auf die nächste Woche. Die geöffneten Tabs bleiben mehrere Tage stehen, bevor sie sie wieder schließt.

“Ich habe mir vorgenommen, innerhalb von vier Wochen einen passenden Onlinekurs für meinen beruflichen Neustart auszuwählen. Dafür habe ich bestimmte Zeiten eingeplant und schon mehrere Angebote herausgesucht, aber ich halte meinen eigenen Zeitplan nicht ein.”

Du musst einen verpassten Plan nicht gleich aufgeben. Erfahre, wie du Perfektionismus loslässt und nach einem schlechten Tag weitermachst.

Prokrastination stoppen: Warum du dich nicht ständig fertig machen musst

Ein Mann arbeitet Vollzeit und bekommt seinen beruflichen Alltag meistens ganz gut geregelt. Zu Hause sieht es anders aus: Ein Brief von der Versicherung liegt seit zwei Wochen auf dem Küchentisch, die Steuerunterlagen sind noch nicht sortiert und den Termin beim Zahnarzt hat er ebenfalls noch nicht gemacht. Abends nimmt er sich häufig vor, wenigstens eine Sache davon zu erledigen, setzt sich dann aber erst einmal aufs Sofa und schaut aufs Handy. Am nächsten Morgen liegt der Brief immer noch da. Wenn er am Wochenende mehr Zeit hätte, verschiebt er die Sachen trotzdem wieder auf Sonntag oder die nächste Woche. Inzwischen liegen mehrere solche Kleinigkeiten in einer Schublade, damit er sie nicht ständig sehen muss.

“Ich habe mehrere private Aufgaben, die seit Tagen oder Wochen unerledigt sind. Dazu gehören Papierkram, ein Arzttermin und einige Dinge im Haushalt, die ich immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt verschiebe.”

Du schiebst Aufgaben ständig auf und machst dich danach fertig? Erfahre, wie du aus diesem Kreislauf kommst und wieder leichter ins Tun findest.

Angst, vor anderen Fehler zu machen: So kommst du ins Handeln

Ein Mann arbeitet seit einigen Jahren als Elektriker und kennt seinen normalen Arbeitsalltag ziemlich gut. Bei größeren Baustellen lässt er sich inzwischen aber lieber Aufgaben geben, bei denen er allein arbeiten kann, statt vor anderen etwas erklären oder zeigen zu müssen. Wenn ein Kunde Fragen stellt und mehrere Kollegen danebenstehen, wird er kurz angebunden und übergibt das Gespräch möglichst schnell an den Meister. Bei Besprechungen sagt er selten etwas, auch wenn er bei einem Thema eigentlich genau weiß, worum es geht. Vor ein paar Wochen soll er bei einem neuen Kunden erklären, wie eine komplizierte Anlage funktioniert, und bittet darum, dass ein Kollege das übernimmt. Der Kollege hat an diesem Tag keine Zeit und der Termin bleibt bei ihm.

“Ich arbeite als Elektriker und vermeide im Job Situationen, in denen ich vor anderen etwas erklären, zeigen oder spontan auf Fragen antworten soll. Bei Kunden überlasse ich solche Gespräche möglichst Kollegen und halte mich auch in Besprechungen zurück, obwohl ich fachlich oft etwas dazu sagen könnte.”

Du hast Angst, vor anderen Fehler zu machen? Erfahre, wie du solche Situationen nicht mehr ständig vermeidest und beruflich sicherer wirst.

Handykonsum im Alltag stoppen: So kommst du von deinem Handy weg

Eine Frau arbeitet viel am Laptop und hat auch privat ständig ihr Handy neben sich liegen. Beim Frühstück schaut sie kurz auf Nachrichten, in der Bahn scrollt sie durch soziale Medien und abends liegt das Handy auf dem Sofa direkt neben ihr. Eigentlich wollte sie schon länger weniger Zeit damit verbringen. Trotzdem nimmt sie es auch dann in die Hand, wenn sie nur kurz auf die Uhr schauen wollte. Wenn sie mit Freunden essen geht, liegt es oft neben dem Teller und wird zwischendurch immer wieder entsperrt. Selbst wenn sie das Handy einmal in ein anderes Zimmer legt, holt sie es nach einiger Zeit wieder zurück.

“Ich habe mein Handy fast ständig in meiner Nähe. Ich schaue morgens, unterwegs, beim Fernsehen und zwischendurch immer wieder drauf. Eigentlich möchte ich weniger Zeit damit verbringen, aber das klappt bisher nicht besonders gut.”

Du greifst ständig zum Handy und willst weniger Bildschirmzeit? Erfahre, wie du deine Umgebung veränderst und wieder mehr Ruhe im Alltag bekommst.

Aufschieben stoppen: So kommst du endlich ins Handeln

Ein Mann hat neben seinem normalen Job schon seit Monaten einige Dinge auf seiner privaten Liste stehen. Er möchte endlich den Keller aufräumen, seine Steuerunterlagen sortieren und sich um einen Termin beim Zahnarzt kümmern. Meistens denkt er morgens kurz daran und nach Feierabend ist das Thema dann wieder weg. Am Samstag macht er erst mal Haushalt, kauft ein und schaut Fußball, und plötzlich ist der Tag fast vorbei. Auf seinem Schreibtisch liegt immer noch derselbe Stapel Papier, und der Karton mit alten Sachen aus dem Keller steht seit Wochen im Flur. Wenn er sich sonntags vornimmt, dass es in der nächsten Woche wirklich losgeht, läuft es meistens wieder genauso.

“Ich habe mehrere Sachen, die ich seit Wochen erledigen will, aber ich komme nicht richtig dazu. Nach der Arbeit habe ich meistens keine Lust mehr, mir noch zu überlegen, womit ich anfangen soll. Dadurch bleiben die Sachen liegen und werden langsam immer mehr.”

Du schiebst wichtige Aufgaben immer wieder auf? Erfahre, wie du weniger mit dir verhandelst und endlich mit konkreten Schritten ins Handeln kommst.

Unzufrieden mit dem Leben? So kommst du wieder ins Handeln

Ein Mann arbeitet seit Jahren in derselben Firma und kommt meistens gegen halb sieben nach Hause. Dann landet er mit seinem Handy auf dem Sofa, bestellt sich etwas zu essen und schaut nebenbei irgendwelche Videos. Am Wochenende steht er spät auf und verschiebt Sachen wie Sport, Freunde treffen oder einen Ausflug immer wieder auf später. Seine Laufschuhe stehen seit Monaten im Flur, und die Einladung eines alten Freundes zu einem gemeinsamen Abend hat er schon zweimal abgesagt. Unter der Woche erzählt er Kollegen oft, dass er eigentlich etwas an seinem Leben ändern müsste. Trotzdem sieht sein Feierabend am nächsten Tag wieder fast genauso aus.

“Ich arbeite viel und verbringe meine freie Zeit meistens zu Hause. Nach der Arbeit sitze ich auf dem Sofa, bestelle Essen oder schaue auf dem Handy herum. Dinge, die ich eigentlich gern machen würde, schiebe ich immer wieder auf.”

Du bist mit deinem Leben unzufrieden und wartest ständig auf Veränderung? Erfahre, wie du wieder ins Handeln kommst und deinen Alltag veränderst.

Vertrauen in der Beziehung: Wenn Kontrolle Nähe kaputt macht

Ein Mann lebt seit einigen Jahren mit seiner Partnerin zusammen. Sie arbeitet in Teilzeit und kümmert sich zu Hause um vieles, während er oft länger arbeitet. Wenn sie etwas organisiert, fragt er trotzdem noch einmal nach, ob wirklich alles erledigt ist. Vor einem gemeinsamen Kurzurlaub bucht sie das Hotel, und er schaut später noch einmal die Buchungsbestätigung und die Zugverbindung durch. Auch bei Rechnungen, Terminen oder dem Auto übernimmt er gern die Kontrolle. Seine Partnerin sagt inzwischen öfter, dass sie sich dabei nicht gerade unterstützt fühlt. Trotzdem bleibt dieses Muster im Alltag bestehen.

“Ich mische mich ziemlich oft ein, wenn meine Partnerin etwas organisiert oder erledigt. Wenn sie zum Beispiel einen Termin macht oder eine Reise plant, schaue ich hinterher noch mal drüber. Sie sagt mir inzwischen, dass sie das nervt und sie sich von mir nicht richtig ernst genommen fühlt.”

Du kontrollierst deinen Partner ständig? Erfahre, wie du Kontrolle loslässt, mehr Vertrauen entwickelst und wieder entspannter miteinander lebst.

Zu viele Probleme anderer: Wie du wieder mehr bei dir bleibst

Eine Frau arbeitet in Teilzeit und hat einen großen Freundeskreis, mit dem sie viel über WhatsApp schreibt. Fast jeden Tag kommen Nachrichten über Streit, Ärger im Job, Familienprobleme oder irgendwelche Entscheidungen, bei denen jemand ihre Meinung möchte. Sie antwortet meistens sofort, auch morgens beim Kaffee oder noch kurz vor dem Einschlafen. Wenn sie mit einer Freundin telefoniert, dauert es nicht selten eine Stunde, weil wieder irgendetwas los ist. Danach macht sie oft noch ihre eigenen Sachen, obwohl der Kopf eigentlich schon voll ist. Auch beim Einkaufen oder Kochen schaut sie zwischendurch immer wieder aufs Handy, falls jemand etwas geschrieben hat. In ihrer Wohnung bleiben dadurch Dinge liegen, die sie eigentlich erledigen wollte.

“Ich bekomme fast täglich Nachrichten von Freunden und Bekannten, meistens geht es um irgendwelche Probleme. Ich antworte oft direkt und telefoniere auch, wenn jemand mich braucht. Selbst wenn ich gerade einkaufe, koche oder eigentlich schlafen gehen will, schaue ich noch aufs Handy und schreibe zurück.”

Du kümmerst dich ständig um die Probleme anderer? Erfahre, wie du Grenzen setzt, ohne deine Freunde im Stich zu lassen.

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