Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich lebe mit meiner Frau zusammen, die seit ein paar Wochen komplett auf Zucker verzichtet und unsere gemeinsamen Mahlzeiten radikal umgestellt hat.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Ich frage mich, ob das wirklich gesund ist oder eher eine übertriebene Reaktion auf Influencer-Trends. Ich denke, dass sie sich zu sehr an äußeren Vorbildern orientiert und ich da nicht mitziehen muss.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich fühle mich überfordert, irgendwie bevormundet – und auch ein bisschen ausgeschlossen. Es ärgert mich, dass mein Alltag plötzlich mitkontrolliert wird und unsere Esskultur einfach verschwunden ist.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich spiele das Spiel halbherzig mit, esse zu Hause „mit“ und kaufe mir unterwegs dann doch heimlich Süßes. Ich ziehe mich zurück, wenn das Thema Ernährung aufkommt, und versuche es zu vermeiden.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
- Ich bin bereit, mir selbst die Freiheit zu geben, meine eigenen Grenzen in der Ernährung zu wahren.
- Ich bin bereit, meiner Frau die Freiheit zu geben, ihren eigenen Weg zu gehen, ohne dass ich ihn mitgehen muss.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass es auch gut für mich ist, wenn ich meine eigene Haltung finde – unabhängig vom Trend – und dass jeder seinen eigenen Weg zur Gesundheit gehen darf, ohne dass wir uns gegenseitig missionieren müssen.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, neugierig zu sein, statt nur genervt – und mich innerlich ruhig zu fühlen, auch wenn ich nicht alles mitmache. So spüre ich, was mir wirklich guttut.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, aktiv mit meiner Frau über Kompromisse zu sprechen, statt Dinge zu verheimlichen – und in unserem Alltag neue Rituale zu schaffen, die uns beide stärken, ohne ständigen Druck.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass diese Situation zu meinem Leben gehört, weil sie mir zeigt, wie schnell äußere Veränderungen mich innerlich aus dem Gleichgewicht bringen kann – und ich diese Krise nutzen kann, um selbstbewusst meine Bedürfnisse zu vertreten, ohne gleichzeitig Nähe oder Verbindung zu verlieren.
Deine Antwort:
Ich bin frei, aktiv mit meiner Frau über Kompromisse zu sprechen, statt Dinge zu verheimlichen – und in unserem Alltag neue Rituale zu schaffen, die uns beide stärken, ohne ständigen Druck, wenn meine Frau auf zuckerfreie Ernährung umgestiegen ist und ich diesen Lebensstil nicht mittragen kann.
Deine Antwort:
- Ich lerne, mein Unwohlsein ernst zu nehmen und gleichzeitig respektvoll in der Beziehung zu kommunizieren.
- Ich reflektiere, woher meine starke Reaktion auf Kontrolle kommt – vielleicht aus früheren Erfahrungen.
- Ich beginne, bewusst meine Ernährung zu beobachten, aber ohne Schwarz-Weiß-Denken.
- Ich erkenne an, dass meine Frau nicht mein Gegner ist, sondern ihre Entscheidungen Ausdruck ihres Bedürfnisses nach Veränderung sind.
- Und ich übe mich darin, mit ihr auf Augenhöhe neue Wege zu gestalten, die uns beide ein Stück mitnehmen – nicht trennen.