„Ich bin nicht kreativ genug“ – Wie du Selbstzweifel loslässt und neu anfängst

Das Arbeitsblatt zeigt ein Klemmbrett mit 9 Symbolen. Auf der linken Seite sind die Symbole von oben nach unten angeordnet zu sehen. Erstes Symbol: Stilisierte Person auf schwarzem Hintergrund. Zweites Symbol: Kopf. Drittes Symbol: Herz. Viertes Symbol: Zahnrad. Auf der rechten Seite sind die Symbole von unten nach oben angeordnet zu sehen. Fünftes Symbol: Stilisierte Person auf weißem Hintergrund. Sechstes Symbol: Kopf. Siebtes Symbol: Herz. Achtes Symbol: Zahnrad. In der Mitte zwischen der linken und rechten Seite ist ein Wechselsymbol mit zwei Pfeilen als Kreis dargestellt, das den Wandel vom Problem hin zur Lösung als neuntes Symbol symbolisiert. Unter dem ersten Symbol befindet sich eine gestrichelte Linie.

Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?

Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht  klar!

Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:

👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.

➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

Arbeitsblatt Seite 1

Erste Wirklichkeit ▷ Ohn(e)Macht
Ich will dich dazu ermutigen, frei über eine für dich schwierige Situation zu reden und eigene Antworten zu finden über dein Denken, Fühlen und Verhalten in dieser Situation.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?

Deine Antwort:

Ich bin 44 Jahre alt, arbeite seit vielen Jahren im gleichen Bürojob und habe mein früheres Interesse am Malen nie weiterverfolgt.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?

Deine Antwort:

Ich denke, dass ich für kreative Dinge kein echtes Talent habe und dass es in meinem Alter keinen Sinn mehr ergibt, damit anzufangen. Außerdem denke ich, dass andere das wahrscheinlich belächeln würden.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?

Deine Antwort:

Ich fühle Unsicherheit, Neid, wenn ich kreative Menschen sehe, und eine gewisse Unzufriedenheit mit mir selbst.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?

Deine Antwort:

Ich rede mir ein, dass mir die Zeit fehlt, schiebe es auf später und bleibe stattdessen in meinen gewohnten Abläufen.

Wendepunkt ▷ Das Blatt wendet sich

Du kannst nicht das “WAS” ändern, wohl aber das “WIE” – wie du mit einer Situation umgehen und die eigenen Antworten umsetzen willst: Dazu kannst du jetzt mit deinem inneren Ratgeber in Kontakt kommen und für dich innerlich die Kontrolle über deine stressige Situation übernehmen – als Chance für Veränderung und Wachstum in der Zukunft.

Arbeitsblatt Seite 2

Zweite Wirklichkeit ▷ Mit (Handlungs)Macht

Die Situation ist unverändert, aber durch das Geben einer Freiheit erlangst du Handlungsmacht. Es geht jetzt darum, die von dir gewählten Freiheiten umzusetzen.

Ich will dich dazu ermutigen, darüber zu reden, welche Freiheit du gibst und welche Freiheiten du dafür bekommst. Und – ganz wichtig – wie du mit den neuen Freiheiten umgehst.

Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel

#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?

Deine Antwort:

  • Ich bin bereit, mir die Freiheit zu geben, Anfängerin zu sein, ohne mich dafür zu rechtfertigen.
  • Ich bin bereit, meiner inneren Kritikerin die Freiheit zu geben, leiser zu werden, statt ständig alles zu bewerten.
  • Ich bin bereit, meiner Freizeit die Freiheit zu geben, nicht nur „nützlich“, sondern auch erfüllend zu sein.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?

Deine Antwort:

Ich bin frei zu denken, dass Kreativität kein Wettbewerb ist und dass ich Dinge einfach ausprobieren darf, ohne ein Ziel erreichen zu müssen.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?

Deine Antwort:

Ich bin frei, Freude, Neugier und eine lebendige Energie zu spüren, wenn ich etwas Neues beginne.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?

Deine Antwort:

Ich bin frei, mich für einen Malkurs anzumelden, Farben zu kaufen und mir feste Zeiten nur für mich selbst einzuplanen.

Klarheit

Für einen klaren Kopf voller Möglichkeiten
Ziel des Klarheitsgesprächs ist ein mehr an Klarheit durch innere Freiheit: Durch neue Denkansätze und Umgangsformen mit dir selbst und anderen hast du Klarheit über vergangene, schmerzhafte und belastende Erfahrungen oder Erlebnisse gewonnen.

Deine Antwort:

Mir wurde klar, dass diese jahrelange Zurückhaltung zu meinem Leben gehört und dass sie auch für mich gut sein kann, weil ich gerade jetzt lerne, mich nicht länger kleinzuhalten, sondern mir bewusst Raum für Entwicklung zu nehmen – etwas, das ich ohne diese innere Unzufriedenheit nie angestoßen hätte.

Freiheit

Für ein freies, glückliches und erfülltes Leben
Nimm dein Leben ab jetzt aktiv selbst in die Hand und nutze deine neuen Freiheiten – dadurch wirst du weniger gelebt und kannst mehr (er)leben.

Deine Antwort:

Ich bin frei, mich für einen Malkurs anzumelden, Farben zu kaufen und mir feste Zeiten nur für mich selbst einzuplanen, wenn ich mir ständig einreden, „nicht kreativ genug“ zu sein, obwohl ich schon lange anfangen will zu malen.

Lebensfreude

Selbstbestimmt leben nach deinen Bedingungen
Im Anpacken und Umsetzen liegt nun die Chance für dich, etwas in deinem Leben zu verändern. Ich unterstütze dich dabei, deine gewonnenen Freiheiten in Lebensfreude zu wandeln.

Deine Antwort:

  • Ich erlaube mir, einmal pro Woche bewusst Zeit für etwas Kreatives zu blocken, auch wenn es ungewohnt ist.
  • Ich beobachte meine selbstkritischen Gedanken und schreibe sie auf, statt ihnen automatisch zu glauben.
  • Ich setze mir keine Leistungsziele, sondern nur die Aufgabe, dranzubleiben.
  • Ich suche mir Gleichgesinnte, um mich auszutauschen und mich inspirieren zu lassen.
  • So übernehme ich aktiv Verantwortung für meine Zufriedenheit und höre auf, meine Sehnsucht nach später zu verschieben.

Freiheiten statt Probleme

Sprich dich jetzt von deinem Problem frei – und erschaffe dir ein befreites Leben, das du selbst bestimmst: 10 Tage kostenfrei online begleitet von Frank Hoffmann

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