Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich habe mit 42 Jahren meine Führungsposition aufgegeben, um in derselben Firma eine Stelle mit weniger Verantwortung zu übernehmen.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Ich denke, dass andere meinen Schritt als Rückschritt bewerten und dass mein Lebenslauf jetzt weniger beeindruckend wirkt. Außerdem gehe ich davon aus, dass ich mein Potenzial nicht mehr voll ausschöpfe.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich fühle Unruhe, Zweifel, innere Leere und eine gewisse Gereiztheit mir selbst gegenüber.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich arbeite übergenau, rechtfertige meine Entscheidung unnötig oft vor Kollegen und überlege regelmäßig, ob ich mich wieder auf eine höhere Position bewerben sollte.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
- Ich bin bereit, mir die Freiheit zu geben, meinen Wert nicht ausschließlich an Hierarchiestufen zu messen.
- Ich bin bereit, meinen Kollegen die Freiheit zu geben, ihre eigenen Gedanken über meinen Positionswechsel zu haben, ohne sie kontrollieren zu wollen.
- Ich bin bereit, meiner beruflichen Laufbahn die Freiheit zu geben, nicht geradlinig verlaufen zu müssen.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass eine bewusste Entscheidung für weniger Verantwortung auch ein Zeichen von Stärke und Klarheit sein kann.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, innere Ruhe und Stabilität zu empfinden, weil ich weiß, warum ich diesen Schritt gegangen bin.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, meine neue Rolle aktiv zu gestalten, Schwerpunkte zu setzen und meine Erfahrung gezielt einzubringen, ohne ständig nach oben schielen zu müssen.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass diese Phase der beruflichen Neuorientierung zu meinem Leben gehört und dass sie auch für mich gut sein kann, weil ich dadurch lerne, mich nicht mehr über Titel zu definieren, sondern über meine Werte, Prioritäten und Lebensqualität – etwas, das ich ohne diesen Schritt vermutlich weiter verdrängt hätte.
Deine Antwort:
Ich bin frei, meine neue Rolle aktiv zu gestalten, Schwerpunkte zu setzen und meine Erfahrung gezielt einzubringen, ohne ständig nach oben schielen zu müssen, wenn ich beruflich auf eigenen Wunsch einen Schritt zurückgegangen bin.
Deine Antwort:
- Ich definiere meinen Erfolg neu und schreibe für mich konkret auf, was mir im Leben wirklich wichtig ist – Zeit, Gesundheit, Familie, innere Ausgeglichenheit.
- Ich überprüfe regelmäßig, ob meine aktuellen Aufgaben zu diesen Werten passen, statt mich mit früheren Positionen zu vergleichen.
- Ich übe mich darin, Lob anzunehmen, auch wenn es nicht an einen Titel gekoppelt ist.
- Ich setze mir Entwicklungsziele, die nichts mit Hierarchie zu tun haben, sondern mit Kompetenz und persönlichem Wachstum.
- So komme ich ins Handeln und gestalte meinen Berufsweg bewusst weiter, anstatt innerlich in alten Rollen hängen zu bleiben.

