Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich bin 36 Jahre alt und seit vier Monaten ohne feste Anstellung, nachdem mein Arbeitgeber meinen Arbeitsplatz gestrichen hat.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Ich denke, dass ich möglichst schnell wieder eine feste Arbeit finden muss und frage mich gleichzeitig, ob ich die Zeit vielleicht auch nutzen könnte, etwas Eigenes aufzubauen.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich fühle Unsicherheit, Anspannung, aber auch Neugier und manchmal sogar vorsichtige Zuversicht.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich schreibe Bewerbungen, spiele regelmäßig bei kleinen Veranstaltungen Musik, verdiene damit etwas Geld und bespreche mit einem Mentor eine mögliche Geschäftsidee.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
- Ich bin bereit, meiner beruflichen Situation die Freiheit zu geben, nicht sofort eine endgültige Lösung haben zu müssen.
- Ich bin bereit, mir selbst die Freiheit zu geben, diese Phase auch zum Ausprobieren neuer Möglichkeiten zu nutzen.
- Ich bin bereit, meiner ursprünglichen Karriereplanung die Freiheit zu geben, sich verändern zu dürfen.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass eine unerwartete Pause im Berufsleben auch Raum schaffen kann, Dinge auszuprobieren, die im normalen Arbeitsalltag keinen Platz hatten.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, Interesse, Hoffnung und neue Energie zu spüren, wenn ich merke, dass ich mein Leben selbst gestalten kann.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, weiterhin Bewerbungen zu schreiben und gleichzeitig meine Musik und meine Geschäftsidee Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass diese Phase der Arbeitslosigkeit zu meinem Lebensweg gehört und auch für mich gut sein kann, weil ich dadurch Möglichkeiten entdecke, meine Fähigkeiten anders einzusetzen und vielleicht einen beruflichen Weg zu finden, der besser zu mir passt.
Deine Antwort:
Ich bin frei, weiterhin Bewerbungen zu schreiben und gleichzeitig meine Musik und meine Geschäftsidee Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, wenn ich Angst vor beruflichem Stillstand habe nach meinem Arbeitsplatzverlust.
Deine Antwort:
- Ich nutze diese Zeit bewusst, um meine Stärken neu zu entdecken und kleine praktische Schritte auszuprobieren.
- Ich plane feste Zeiten für Bewerbungen, aber auch für Projekte, die mir wirklich wichtig sind.
- Ich spreche mit Menschen, die Erfahrungen mit Selbstständigkeit oder kreativen Nebenjobs haben, und lerne aus ihren Wegen.
- Statt mich nur auf das Problem zu konzentrieren, frage ich mich regelmäßig: „Was kann ich heute konkret tun, um eine neue Möglichkeit auszuprobieren?“
- So entsteht Schritt für Schritt wieder Bewegung und Zuversicht in meinem Leben.

