Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich bin 44 Jahre alt, arbeite seit vielen Jahren im gleichen Bürojob und habe mein früheres Interesse am Malen nie weiterverfolgt.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Ich denke, dass ich für kreative Dinge kein echtes Talent habe und dass es in meinem Alter keinen Sinn mehr ergibt, damit anzufangen. Außerdem denke ich, dass andere das wahrscheinlich belächeln würden.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich fühle Unsicherheit, Neid, wenn ich kreative Menschen sehe, und eine gewisse Unzufriedenheit mit mir selbst.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich rede mir ein, dass mir die Zeit fehlt, schiebe es auf später und bleibe stattdessen in meinen gewohnten Abläufen.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
- Ich bin bereit, mir die Freiheit zu geben, Anfängerin zu sein, ohne mich dafür zu rechtfertigen.
- Ich bin bereit, meiner inneren Kritikerin die Freiheit zu geben, leiser zu werden, statt ständig alles zu bewerten.
- Ich bin bereit, meiner Freizeit die Freiheit zu geben, nicht nur „nützlich“, sondern auch erfüllend zu sein.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass Kreativität kein Wettbewerb ist und dass ich Dinge einfach ausprobieren darf, ohne ein Ziel erreichen zu müssen.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, Freude, Neugier und eine lebendige Energie zu spüren, wenn ich etwas Neues beginne.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, mich für einen Malkurs anzumelden, Farben zu kaufen und mir feste Zeiten nur für mich selbst einzuplanen.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass diese jahrelange Zurückhaltung zu meinem Leben gehört und dass sie auch für mich gut sein kann, weil ich gerade jetzt lerne, mich nicht länger kleinzuhalten, sondern mir bewusst Raum für Entwicklung zu nehmen – etwas, das ich ohne diese innere Unzufriedenheit nie angestoßen hätte.
Deine Antwort:
Ich bin frei, mich für einen Malkurs anzumelden, Farben zu kaufen und mir feste Zeiten nur für mich selbst einzuplanen, wenn ich mir ständig einreden, „nicht kreativ genug“ zu sein, obwohl ich schon lange anfangen will zu malen.
Deine Antwort:
- Ich erlaube mir, einmal pro Woche bewusst Zeit für etwas Kreatives zu blocken, auch wenn es ungewohnt ist.
- Ich beobachte meine selbstkritischen Gedanken und schreibe sie auf, statt ihnen automatisch zu glauben.
- Ich setze mir keine Leistungsziele, sondern nur die Aufgabe, dranzubleiben.
- Ich suche mir Gleichgesinnte, um mich auszutauschen und mich inspirieren zu lassen.
- So übernehme ich aktiv Verantwortung für meine Zufriedenheit und höre auf, meine Sehnsucht nach später zu verschieben.

