Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich bin 38 Jahre alt, berufstätig und organisiere meinen Alltag so, dass ich fast durchgehend beschäftigt bin, auch an freien Tagen.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Ich denke, dass ich meine Zeit sinnvoll nutzen muss und dass Stillstand bedeutet, hinter meinen Möglichkeiten zu bleiben. Außerdem bin ich überzeugt, dass Disziplin und Aktivität meinen Wert sichern.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich fühle Anspannung, innere Getriebenheit, Druck und eine subtile Unzufriedenheit, selbst wenn objektiv alles gut läuft.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich plane meine Tage detailliert, suche mir zusätzliche Aufgaben, greife reflexartig zum Handy und halte Pausen kaum aus.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
- Ich bin bereit, mir die Freiheit zu geben, Zeit ungenutzt verstreichen zu lassen, ohne sie sofort zu optimieren.
- Ich bin bereit, meinem inneren Leistungsanspruch die Freiheit zu geben, nicht ständig im Vordergrund stehen zu müssen.
- Ich bin bereit, meinem Alltag die Freiheit zu geben, auch Lücken und Leerlauf zu enthalten.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass mein Wert nicht davon abhängt, wie voll mein Kalender ist, sondern davon, wie bewusst ich mein Leben gestalte.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, Ruhe und Gelassenheit zu empfinden, wenn ich mir erlaube, einfach nur da zu sein.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, feste Zeiten ohne To-do-Liste einzuplanen und mein Handy bewusst außer Reichweite zu legen.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass diese ständige Getriebenheit zu meinem bisherigen Lebensmuster gehört und dass sie auch für mich gut sein kann, weil ich dadurch erkenne, wie sehr ich Leistung mit Selbstwert verwechselt habe – und nun die Chance habe, mein Leben ausgewogener und selbstbestimmter auszurichten.
Deine Antwort:
Ich bin frei, feste Zeiten ohne To-do-Liste einzuplanen und mein Handy bewusst außer Reichweite zu legen, wenn ich ständig produktiv sein muss, um mich wertvoll zu fühlen.
Deine Antwort:
- Ich beginne damit, mir täglich bewusst 20 Minuten ohne Ziel zu nehmen und bleibe in dieser Zeit offline.
- Ich beobachte meine inneren Impulse, ohne ihnen sofort nachzugeben, und lerne, Spannung auszuhalten, statt sie mit Aktivität zu überdecken.
- Ich schreibe auf, welche Glaubenssätze mich antreiben, und überprüfe, ob sie heute noch zu meinem Leben passen.
- Ich definiere Erfolg neu – nicht über Output, sondern über Ausgeglichenheit.
- So komme ich Schritt für Schritt ins Handeln, ohne mich weiter selbst unter Druck zu setzen, und erlaube mir ein erfülltes Leben mit mehr innerer Freiheit.

