Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich bin 41 Jahre alt und habe in den letzten Jahren immer wieder versucht, meinen Alltag mit neuen Routinen komplett umzustellen.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Ich denke, dass ich mein Leben eigentlich besser organisieren müsste und dass andere Menschen solche Veränderungen scheinbar leichter schaffen als ich.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich fühle Frustration, Entmutigung, Druck und manchmal auch Resignation.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich starte regelmäßig neue Programme für Sport, Ernährung oder Produktivität, breche sie nach einiger Zeit wieder ab und beginne anschließend von vorne.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
- Ich bin bereit, mir die Freiheit zu geben, mein Leben nicht auf einmal perfekt verändern zu müssen.
- Ich bin bereit, meinen bisherigen Versuchen die Freiheit zu geben, einfach Erfahrungen gewesen zu sein statt Beweise für persönliches Versagen.
- Ich bin bereit, meinem Alltag die Freiheit zu geben, sich langsam und Schritt für Schritt zu verändern.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass kleine Veränderungen über längere Zeit genauso wertvoll sein können wie große Vorsätze.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, Zufriedenheit und Zuversicht zu empfinden, wenn ich erkenne, dass Entwicklung auch in kleinen Schritten möglich ist.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, nur eine einzige neue Gewohnheit gleichzeitig aufzubauen und ihr bewusst Zeit zu geben.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass diese jahrelangen Versuche, mein Leben komplett umzukrempeln, zu meiner persönlichen Geschichte gehören und dass sie auch für mich gut sein können, weil ich dadurch gelernt habe, realistischere Wege der Veränderung zu finden, die ich dauerhaft in meinen Alltag integrieren kann.
Deine Antwort:
Ich bin frei, nur eine einzige neue Gewohnheit gleichzeitig aufzubauen und ihr bewusst Zeit zu geben, wenn ich ständig an meiner allumfassenden Selbstoptimierung scheitere.
Deine Antwort:
- Ich beginne damit, mir nur eine kleine Gewohnheit vorzunehmen, die ich wirklich jeden Tag umsetzen kann, zum Beispiel zehn Minuten Bewegung oder ein Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen.
- Erst wenn diese Routine selbstverständlich geworden ist, füge ich eine weitere kleine Veränderung hinzu.
- Ich verzichte bewusst darauf, mich wegen Rückschritten hart zu beurteilen. Stattdessen beobachte ich, was funktioniert und passe meinen Alltag schrittweise an.
- So entsteht mit der Zeit ein stabiler Rhythmus, der mein Leben nachhaltig verbessert.

