Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich bin 42 Jahre alt, arbeite im Vertrieb mit viel Verantwortung und trainiere seit einiger Zeit intensiv für einen sehr langen Ausdauerlauf.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Ich denke oft, dass ich mir ständig beweisen muss, wie belastbar ich bin, und dass ich Dinge nur dann ernst nehmen darf, wenn sie wirklich anspruchsvoll sind.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich fühle Anspannung, Ehrgeiz, Stolz und gleichzeitig auch manchmal innere Unruhe.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich trainiere viele Stunden pro Woche, plane meinen Alltag stark um das Training herum und messe meine Fortschritte sehr genau.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
- Ich bin bereit, meinem Training die Freiheit zu geben, nicht immer ein Leistungsbeweis sein zu müssen.
- Ich bin bereit, meinem Körper die Freiheit zu geben, auch einmal langsamer zu werden.
- Ich bin bereit, mir selbst die Freiheit zu geben, Dinge einfach zu tun, weil sie mir guttun.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass meine Stärke nicht nur darin liegt, Grenzen zu überschreiten, sondern auch darin, gut mit mir selbst umzugehen.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, Zufriedenheit, Ruhe und echten Stolz zu empfinden, wenn ich merke, dass ich meinen eigenen Weg gehe.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, weiter zu trainieren, mich aber nicht mehr nur über Zeiten und Leistungen zu definieren.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass diese Phase meines Lebens zu meinem Weg gehört und auch für mich gut sein kann, weil ich dadurch lerne, meine Energie bewusster einzusetzen und mein Leben nicht nur über Leistung zu definieren.
Deine Antwort:
Ich bin frei, weiter zu trainieren, mich aber nicht mehr nur über Zeiten und Leistungen zu definieren, wenn ich mich selbst unter Druck setzte durch meinen Leistungsanspruch im Sport.
Deine Antwort:
- Ich beginne, mein Training bewusst als Ausgleich zu sehen und nicht mehr als weiteren Wettbewerb.
- Ich achte darauf, meinem Körper regelmäßig Pausen zu geben und mich auch über kleine Fortschritte zu freuen.
- Ich tausche mich mit anderen Läufern aus und merke, dass Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung wichtiger sind als reine Leistung.
- Ich plane meine Woche so, dass neben Arbeit und Sport auch Zeit für Erholung und soziale Kontakte bleibt.
- So entsteht Schritt für Schritt ein Alltag, in dem Leistung, Gesundheit und Lebensfreude besser zusammenpassen.

