Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich bin 36 Jahre alt, lerne Frauen kennen, halte mein Interesse jedoch bewusst zurück und warte ab, statt klar zu zeigen, was ich will.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Ich denke, dass ich sonst zu verfügbar wirke und an Attraktivität verliere. Ich gehe davon aus, dass Zurückhaltung mir Kontrolle verschafft.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich fühle Anspannung, Unsicherheit und inneren Druck, nichts falsch zu machen.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich überlege mir genau, wann ich antworte, formuliere Nachrichten mehrfach um und lasse Chancen verstreichen, wenn ich mir nicht sicher bin.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
- Ich bin bereit, mir die Freiheit zu geben, echtes Interesse direkt zu zeigen, ohne es abzuschwächen.
- Ich bin bereit, der anderen Person die Freiheit zu geben, mich klar zu erleben – auch wenn das bedeutet, dass sie sich gegen mich entscheidet.
- Ich bin bereit, der Situation die Freiheit zu geben, sich natürlich zu entwickeln, statt sie kontrollieren zu wollen.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass Klarheit attraktiver ist als Taktik und dass ich nichts verliere, wenn ich ehrlich auftrete.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, Erleichterung und innere Ruhe zu spüren, wenn ich nicht mehr kalkulieren muss.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, eine Nachricht dann zu schreiben, wenn ich es möchte, ein Treffen vorzuschlagen und meine Absicht offen auszusprechen.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass dieses ständige Taktieren zu meinem bisherigen Beziehungsverhalten gehört und dass es auch gut für mich sein kann, das jetzt zu erkennen, weil ich dadurch beginne, Verantwortung für meine Unsicherheit zu übernehmen und echte Nähe überhaupt erst möglich mache – etwas, das ich ohne diese wiederkehrenden Enttäuschungen nicht hinterfragt hätte.
Deine Antwort:
Ich bin frei, eine Nachricht dann zu schreiben, wenn ich es möchte, ein Treffen vorzuschlagen und meine Absicht offen auszusprechen, wenn ich mich zurückhalte und taktiere.
Deine Antwort:
- Ich spreche mein Interesse künftig klar aus, ohne vorher eine Strategie zu entwerfen.
- Ich antworte auf Nachrichten, wenn ich Zeit habe, statt eine Wirkung kalkulieren zu wollen.
- Ich beobachte meine Gedanken über „Attraktivität durch Distanz“ und überprüfe, ob sie wirklich stimmen.
- Ich übe, kleine Risiken einzugehen, indem ich Einladungen ausspreche oder meine Absicht formuliere.
- So komme ich ins Handeln und erlaube mir Beziehungen, die auf Echtheit statt auf Spielchen basieren.

