Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Starte jetzt deinen Weg zur inneren Freiheit!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Mein Sohn will die Firma, die ich über 25 Jahre mit Herzblut aufgebaut habe, nicht übernehmen – und das trifft mich richtig tief.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Das war’s mit meinem Plan, mein Lebenswerk an ihn weiterzugeben – und jetzt weiß ich überhaupt nicht mehr, wie’s weitergehen soll.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich bin enttäuscht, verletzt und irgendwie auch leer – als ob ein wichtiger Teil von mir gerade einfach wegbricht.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich versuche, meine Enttäuschung runterzuschlucken, aber innerlich grübelt’s ununterbrochen – ich rede mit niemandem richtig drüber, weil ich nicht jammern will.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
Ich bin bereit, meinem Sohn die Freiheit zu geben, seinen eigenen Weg zu gehen.
Ich bin bereit, mir selbst die Freiheit zu geben, neue Perspektiven für meine Firma und meinen Lebensabschnitt zu entdecken.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass mein Sohn nicht meine Geschichte leben muss, sondern seine eigene – und das ist okay.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, mich nicht mehr abgelehnt zu fühlen, sondern stolz zu sein auf das, was ich aufgebaut habe – egal, wer es weiterführt.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, aktiv nach anderen Wegen der Nachfolge zu suchen, ohne mich dabei selbst zu verlieren.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass diese Krise zu meinem Leben gehört – und dass sie gut ist, weil sie mich dazu zwingt, loszulassen, offener zu denken und mich auch außerhalb der Familie weiterzuentwickeln. Sie gibt mir die Chance, mich selbst nochmal neu zu entdecken – unabhängig vom „Plan“, den ich so lange festgehalten habe.
Deine Antwort:
Ich bin frei, aktiv nach anderen Wegen der Nachfolge zu suchen, ohne mich dabei selbst zu verlieren, wenn mein Sohn die Familienfirma nicht übernehmen will.
Deine Antwort:
- Ich erkenne an, dass mein Sohn ein anderes Leben will, und höre auf, ihm meine Erwartungen überzustülpen.
- Stattdessen richte ich den Blick nach vorn, finde Alternativen für die Unternehmensnachfolge und beginne, mich mit meinen eigenen Wünschen für den nächsten Lebensabschnitt auseinanderzusetzen.
- Ich gestalte diesen Übergang bewusst – als Chance für Wachstum, nicht als Ende.