Wenn Erfolg nicht mehr erfüllt: Wie du dich von Leistungsdruck im Alter befreist

Das Arbeitsblatt zeigt ein Klemmbrett mit 9 Symbolen. Auf der linken Seite sind die Symbole von oben nach unten angeordnet zu sehen. Erstes Symbol: Stilisierte Person auf schwarzem Hintergrund. Zweites Symbol: Kopf. Drittes Symbol: Herz. Viertes Symbol: Zahnrad. Auf der rechten Seite sind die Symbole von unten nach oben angeordnet zu sehen. Fünftes Symbol: Stilisierte Person auf weißem Hintergrund. Sechstes Symbol: Kopf. Siebtes Symbol: Herz. Achtes Symbol: Zahnrad. In der Mitte zwischen der linken und rechten Seite ist ein Wechselsymbol mit zwei Pfeilen als Kreis dargestellt, das den Wandel vom Problem hin zur Lösung als neuntes Symbol symbolisiert. Unter dem ersten Symbol befindet sich eine gestrichelte Linie.

Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?

Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht  klar!

Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:

👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.

➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

Arbeitsblatt Seite 1

Erste Wirklichkeit ▷ Ohn(e)Macht
Ich will dich dazu ermutigen, frei über eine für dich schwierige Situation zu reden und eigene Antworten zu finden über dein Denken, Fühlen und Verhalten in dieser Situation.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?

Deine Antwort:

Ich arbeite mit 61 Jahren weiterhin in Vollzeit als Geschäftsführer, obwohl ich finanziell nicht darauf angewiesen bin und merke, dass mir die Tätigkeit zunehmend Kraft kostet.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?

Deine Antwort:

Ich denke, dass ich nicht einfach aufhören kann, weil mein Beruf ein großer Teil meiner Identität ist. Außerdem denke ich, dass andere mich nur ernst nehmen, solange ich aktiv und leistungsfähig bin.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?

Deine Antwort:

Ich fühle Druck, innere Unruhe und Erschöpfung. Gleichzeitig spüre ich Stolz und Angst vor Leere.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?

Deine Antwort:

Ich übernehme weiterhin Verantwortung, sage bei neuen Projekten zu und halte an meinem Arbeitspensum fest, obwohl ich merke, dass ich Pausen brauche.

Wendepunkt ▷ Das Blatt wendet sich

Du kannst nicht das “WAS” ändern, wohl aber das “WIE” – wie du mit einer Situation umgehen und die eigenen Antworten umsetzen willst: Dazu kannst du jetzt mit deinem inneren Ratgeber in Kontakt kommen und für dich innerlich die Kontrolle über deine stressige Situation übernehmen – als Chance für Veränderung und Wachstum in der Zukunft.

Arbeitsblatt Seite 2

Zweite Wirklichkeit ▷ Mit (Handlungs)Macht

Die Situation ist unverändert, aber durch das Geben einer Freiheit erlangst du Handlungsmacht. Es geht jetzt darum, die von dir gewählten Freiheiten umzusetzen.

Ich will dich dazu ermutigen, darüber zu reden, welche Freiheit du gibst und welche Freiheiten du dafür bekommst. Und – ganz wichtig – wie du mit den neuen Freiheiten umgehst.

Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel

#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?

Deine Antwort:

  • Ich bin bereit, mir die Freiheit zu geben, nicht mehr ständig leisten zu müssen, um meinen Wert zu spüren.
  • Ich bin bereit, meinem Unternehmen die Freiheit zu geben, ohne meine permanente Kontrolle weiterzuwachsen.
  • Ich bin bereit, meinem Lebensabschnitt die Freiheit zu geben, sich neu zu definieren, ohne ihn mit meiner Vergangenheit zu vergleichen.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?

Deine Antwort:

Ich bin frei zu denken, dass mein Wert nicht an meiner Position hängt und dass Erfahrung auch ohne Titel Bedeutung hat.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?

Deine Antwort:

Ich bin frei, Ruhe, Zufriedenheit und innere Weite zu empfinden, selbst wenn ich einen Schritt zurücktrete.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?

Deine Antwort:

Ich bin frei, Verantwortung zu delegieren, meine Arbeitszeit zu reduzieren und neue Interessen außerhalb des Berufs auszuprobieren.

Klarheit

Für einen klaren Kopf voller Möglichkeiten
Ziel des Klarheitsgesprächs ist ein mehr an Klarheit durch innere Freiheit: Durch neue Denkansätze und Umgangsformen mit dir selbst und anderen hast du Klarheit über vergangene, schmerzhafte und belastende Erfahrungen oder Erlebnisse gewonnen.

Deine Antwort:

Mir wurde klar, dass diese Phase der Erschöpfung zu meinem Leben gehört und dass sie auch für mich gut sein kann, weil ich dadurch lerne, mich nicht länger über Leistung zu definieren, sondern Raum für eine neue, bewusst gewählte Lebensgestaltung zu schaffen, die ich sonst nie begonnen hätte.

Freiheit

Für ein freies, glückliches und erfülltes Leben
Nimm dein Leben ab jetzt aktiv selbst in die Hand und nutze deine neuen Freiheiten – dadurch wirst du weniger gelebt und kannst mehr (er)leben.

Deine Antwort:

Ich bin frei, Verantwortung zu delegieren, meine Arbeitszeit zu reduzieren und neue Interessen außerhalb des Berufs auszuprobieren, wenn ich erkenne, dass ich meinen prestigeträchtigen Job nicht mehr aus Freude, sondern aus Angst vor Bedeutungslosigkeit ausübe.

Lebensfreude

Selbstbestimmt leben nach deinen Bedingungen
Im Anpacken und Umsetzen liegt nun die Chance für dich, etwas in deinem Leben zu verändern. Ich unterstütze dich dabei, deine gewonnenen Freiheiten in Lebensfreude zu wandeln.

Deine Antwort:

  • Ich beginne, meine Arbeitszeit konkret zu reduzieren und feste freie Tage einzuplanen, die nicht verhandelbar sind.
  • Ich schreibe mir auf, wer ich außerhalb meiner Berufsrolle bin und probiere jede Woche bewusst eine Aktivität aus, die nichts mit Leistung zu tun hat.
  • Ich übe, Aufgaben abzugeben, ohne sie im Hintergrund weiter zu kontrollieren.
  • Ich spreche offen mit meinem Umfeld über meinen Wunsch nach Veränderung, statt Stärke zu inszenieren.
  • So lerne ich Schritt für Schritt, Leistung loszulassen und mein Leben neu auszurichten.

Freiheiten statt Probleme

Sprich dich jetzt von deinem Problem frei – und erschaffe dir ein befreites Leben, das du selbst bestimmst: 10 Tage kostenfrei online begleitet von Frank Hoffmann

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