Handykonsum im Alltag stoppen: So kommst du von deinem Handy weg

Das Arbeitsblatt zeigt ein Klemmbrett mit 9 Symbolen. Auf der linken Seite sind die Symbole von oben nach unten angeordnet zu sehen. Erstes Symbol: Stilisierte Person auf schwarzem Hintergrund. Zweites Symbol: Kopf. Drittes Symbol: Herz. Viertes Symbol: Zahnrad. Auf der rechten Seite sind die Symbole von unten nach oben angeordnet zu sehen. Fünftes Symbol: Stilisierte Person auf weißem Hintergrund. Sechstes Symbol: Kopf. Siebtes Symbol: Herz. Achtes Symbol: Zahnrad. In der Mitte zwischen der linken und rechten Seite ist ein Wechselsymbol mit zwei Pfeilen als Kreis dargestellt, das den Wandel vom Problem hin zur Lösung als neuntes Symbol symbolisiert. Unter dem ersten Symbol befindet sich eine gestrichelte Linie.

Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?

Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht  klar!

Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:

👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.

➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

Arbeitsblatt Seite 1

Erste Wirklichkeit ▷ Ohn(e)Macht
Ich will dich dazu ermutigen, frei über eine für dich schwierige Situation zu reden und eigene Antworten zu finden über dein Denken, Fühlen und Verhalten in dieser Situation.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?

Deine Antwort:

Ich habe mein Handy fast ständig in meiner Nähe. Ich schaue morgens, unterwegs, beim Fernsehen und zwischendurch immer wieder drauf. Eigentlich möchte ich weniger Zeit damit verbringen, aber das klappt bisher nicht besonders gut.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?

Deine Antwort:

Ich wollte doch nur kurz schauen. Vielleicht ist eine wichtige Nachricht gekommen. Wenn ich es einfach weglege, verpasse ich vielleicht etwas. Ich müsste mich eigentlich besser im Griff haben.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?

Deine Antwort:

Ich bin genervt und unruhig. Nach längerem Scrollen bin ich oft unzufrieden mit mir und gleichzeitig überfordert von all den Nachrichten und Informationen. Manchmal fühle ich mich auch gelangweilt, sobald das Handy nicht mehr da ist.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?

Deine Antwort:

Ich entsperre das Handy immer wieder zwischendurch, ohne einen bestimmten Grund zu haben. Beim Fernsehen nehme ich es nebenbei in die Hand und scrolle durch verschiedene Apps. Wenn ich es bewusst weglege, hole ich es kurze Zeit später wieder.

Wendepunkt ▷ Das Blatt wendet sich

Du kannst nicht das “WAS” ändern, wohl aber das “WIE” – wie du mit einer Situation umgehen und die eigenen Antworten umsetzen willst: Dazu kannst du jetzt mit deinem inneren Ratgeber in Kontakt kommen und für dich innerlich die Kontrolle über deine stressige Situation übernehmen – als Chance für Veränderung und Wachstum in der Zukunft.

Arbeitsblatt Seite 2

Zweite Wirklichkeit ▷ Mit (Handlungs)Macht

Die Situation ist unverändert, aber durch das Geben einer Freiheit erlangst du Handlungsmacht. Es geht jetzt darum, die von dir gewählten Freiheiten umzusetzen.

Ich will dich dazu ermutigen, darüber zu reden, welche Freiheit du gibst und welche Freiheiten du dafür bekommst. Und – ganz wichtig – wie du mit den neuen Freiheiten umgehst.

Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel

#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?

Deine Antwort:

  • Ich bin bereit, meinem Handy die Freiheit zu geben, nicht mehr überall dabei sein zu müssen.
  • Ich bin bereit, mir die Freiheit zu geben, im Alltag auch mal ohne mein Handy auszukommen.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?

Deine Antwort:

Ich bin frei zu denken, dass ich nicht jede Nachricht sofort sehen und nicht ständig erreichbar sein muss.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?

Deine Antwort:

Ich bin frei, ruhiger, entspannter und freier zu sein.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?

Deine Antwort:

Ich bin frei, mein Handy heute beim Abendessen in der Tasche zu lassen und erst danach wieder daraufzuschauen.

Klarheit

Für einen klaren Kopf voller Möglichkeiten
Ziel des Klarheitsgesprächs ist ein mehr an Klarheit durch innere Freiheit: Durch neue Denkansätze und Umgangsformen mit dir selbst und anderen hast du Klarheit über vergangene, schmerzhafte und belastende Erfahrungen oder Erlebnisse gewonnen.

Deine Antwort:

Mir wurde klar, dass ich mein Handy nicht jedes Mal mit Willenskraft weglegen muss, wenn es direkt vor mir liegt. Diese Situation kann mir helfen, meine Umgebung so zu verändern, dass ich wieder öfter selbst entscheide, wann ich erreichbar sein möchte.

Freiheit

Für ein freies, glückliches und erfülltes Leben
Nimm dein Leben ab jetzt aktiv selbst in die Hand und nutze deine neuen Freiheiten – dadurch wirst du weniger gelebt und kannst mehr (er)leben.

Deine Antwort:

Ich bin frei, mein Handy heute beim Abendessen in der Tasche zu lassen und erst danach wieder daraufzuschauen, wenn Abschalten wegen meinem Handykonsum kaum noch klappt.

Lebensfreude

Selbstbestimmt leben nach deinen Bedingungen
Im Anpacken und Umsetzen liegt nun die Chance für dich, etwas in deinem Leben zu verändern. Ich unterstütze dich dabei, deine gewonnenen Freiheiten in Lebensfreude zu wandeln.

Deine Antwort:

  • Ich lege mein Handy heute beim Abendessen in einen anderen Raum und hole es erst danach wieder.
  • Für die nächste Woche kann ich morgens die ersten dreißig Minuten ohne Handy verbringen.
  • Abends lasse ich es beim Fernsehen nicht mehr auf dem Couchtisch liegen, sondern lege es in die Küche.
  • Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, bleibt es in meiner Tasche.
  • Nach ein paar Tagen schaue ich, bei welchen Situationen mir das schon leichterfällt und wo ich noch ständig danach greife.

Freiheiten statt Probleme

Sprich dich jetzt von deinem Problem frei – und erschaffe dir ein befreites Leben, das du selbst bestimmst: 10 Tage kostenfrei online begleitet von Frank Hoffmann

Ich sende keinen Spam! Erfahre mehr in meiner Datenschutzerklärung

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner