Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich habe mein Handy fast ständig in meiner Nähe. Ich schaue morgens, unterwegs, beim Fernsehen und zwischendurch immer wieder drauf. Eigentlich möchte ich weniger Zeit damit verbringen, aber das klappt bisher nicht besonders gut.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Ich wollte doch nur kurz schauen. Vielleicht ist eine wichtige Nachricht gekommen. Wenn ich es einfach weglege, verpasse ich vielleicht etwas. Ich müsste mich eigentlich besser im Griff haben.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich bin genervt und unruhig. Nach längerem Scrollen bin ich oft unzufrieden mit mir und gleichzeitig überfordert von all den Nachrichten und Informationen. Manchmal fühle ich mich auch gelangweilt, sobald das Handy nicht mehr da ist.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich entsperre das Handy immer wieder zwischendurch, ohne einen bestimmten Grund zu haben. Beim Fernsehen nehme ich es nebenbei in die Hand und scrolle durch verschiedene Apps. Wenn ich es bewusst weglege, hole ich es kurze Zeit später wieder.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
- Ich bin bereit, meinem Handy die Freiheit zu geben, nicht mehr überall dabei sein zu müssen.
- Ich bin bereit, mir die Freiheit zu geben, im Alltag auch mal ohne mein Handy auszukommen.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass ich nicht jede Nachricht sofort sehen und nicht ständig erreichbar sein muss.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, ruhiger, entspannter und freier zu sein.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, mein Handy heute beim Abendessen in der Tasche zu lassen und erst danach wieder daraufzuschauen.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass ich mein Handy nicht jedes Mal mit Willenskraft weglegen muss, wenn es direkt vor mir liegt. Diese Situation kann mir helfen, meine Umgebung so zu verändern, dass ich wieder öfter selbst entscheide, wann ich erreichbar sein möchte.
Deine Antwort:
Ich bin frei, mein Handy heute beim Abendessen in der Tasche zu lassen und erst danach wieder daraufzuschauen, wenn Abschalten wegen meinem Handykonsum kaum noch klappt.
Deine Antwort:
- Ich lege mein Handy heute beim Abendessen in einen anderen Raum und hole es erst danach wieder.
- Für die nächste Woche kann ich morgens die ersten dreißig Minuten ohne Handy verbringen.
- Abends lasse ich es beim Fernsehen nicht mehr auf dem Couchtisch liegen, sondern lege es in die Küche.
- Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, bleibt es in meiner Tasche.
- Nach ein paar Tagen schaue ich, bei welchen Situationen mir das schon leichterfällt und wo ich noch ständig danach greife.

