Du bist in einer ähnlichen Situation und stellst dir die Frage: Wie gehe ich damit um? Was kann ich tun? Wie komme ich raus aus meinem Problem?
Dann lass uns darüber reden und im Gespräch Klarheit schaffen: Die Antworten auf deine Fragen sind bereits in dir vorhanden – sie sind dir nur (noch) nicht klar!
Die Strategie, mit der du die Lösung für dein Problem in dir finden und Ballast loslassen kannst, zeige ich an diesem Beispiel:
👉 Hol dir das Arbeitsblatt als Hilfe zum Reden und Loslassen
Schreibe im Gespräch die Antworten, die du in dir selbst findest, an die entsprechende Stelle – beginne auf Seite 1 oben mit #1.
➡️ Mach mit: Transformiere jetzt dein Problem in Freiheiten!
Das Beispiel dient für dich als Orientierung auf deinem Weg des Loslassens: Ersetze es durch das, was dich belastet.

#1: Dein Problem klar benennen – Was ist los?
Deine Antwort:
Ich bin 34, arbeite Vollzeit als Projektmanager und übernehme regelmäßig zusätzliche Aufgaben, obwohl mein Arbeitspensum bereits hoch ist.

#2: Deine Gedanken hierzu zulassen – Was denke ich?
Deine Antwort:
Ich denke, dass ich Erwartungen erfüllen muss, um anerkannt zu bleiben. Außerdem denke ich, dass ich Schwierigkeiten bekomme, wenn ich klar Grenzen setze.

#3: Deine Gefühle hierzu wahrnehmen – Was fühle ich?
Deine Antwort:
Ich fühle Anspannung, innere Unruhe und Druck. Gleichzeitig spüre ich Ärger über mich selbst und eine gewisse Erschöpfung.

#4: Dein Verhalten hierzu beobachten – Was tue ich?
Deine Antwort:
Ich sage weiterhin Ja, lächle vieles weg und arbeite länger, um alles unter einen Hut zu bekommen.
Wende das Arbeitsblatt und schreibe die weiteren Antworten auf die 2. Seite: beginne unten bei #5 mit deinem Wandel
#5: Bereit sein, eine Freiheit zu geben – Welche Freiheit gebe ich?
Deine Antwort:
- Ich bin bereit, mir die Freiheit zu geben, nicht jede Erwartung erfüllen zu müssen.
- Ich bin bereit, meinen Kollegen die Freiheit zu geben, mit einem Nein von mir umzugehen.
- Ich bin bereit, meinem Bild vom „perfekten Mitarbeiter“ die Freiheit zu geben, sich zu verändern.

#6: Freiheit im Denken bekommen – Welche Freiheit im Denken erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei zu denken, dass mein Wert nicht davon abhängt, wie viel ich leiste oder wie bequem ich für andere bin.

#7: Freiheit im Fühlen bekommen – Welche Freiheit im Fühlen erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, innere Stabilität und wachsende Gelassenheit zu spüren, wenn ich klarer auftrete.

#8: Freiheit im Verhalten bekommen – Welche Freiheit im Verhalten erhalte ich?
Deine Antwort:
Ich bin frei, Aufgaben bewusst abzulehnen, Prioritäten zu setzen und meine Arbeitszeiten verbindlich einzuhalten.

Deine Antwort:
Mir wurde klar, dass diese dauerhafte Überforderung zu meinem Leben gehört und dass sie gut für mich sein kann, weil ich dadurch lerne, meinen Selbstwert nicht mehr über Anpassung zu definieren, sondern über Klarheit und Eigenverantwortung, was ich ohne diese Erfahrung vermutlich nie so deutlich erkannt hätte.
Deine Antwort:
Ich bin frei, Aufgaben bewusst abzulehnen, Prioritäten zu setzen und meine Arbeitszeiten verbindlich einzuhalten, wenn ich mich beruflich überfordert fühle.
Deine Antwort:
- Ich beginne damit, meine Woche realistisch zu planen und schreibe mir meine eigenen Prioritäten zuerst auf.
- Ich übe im Alltag kurze, klare Sätze wie: „Das schaffe ich diese Woche nicht.“
- Ich halte die Stille aus, wenn mein Gegenüber irritiert reagiert, und bleibe bei meiner Aussage.
- Nach Feierabend schalte ich bewusst ab und überprüfe nicht ständig Mails.
- So stärke ich Schritt für Schritt mein Selbstvertrauen und merke, dass Klarheit langfristig mehr Respekt bringt als ständige Verfügbarkeit.

