Neue Verantwortung im Job: Warum du nicht alles selbst tragen musst

Ein 36-jähriger Mann übernimmt zum ersten Mal die Leitung einer kleinen Arbeitsgruppe. In den ersten Tagen sitzen die Kollegen mit ihm in Besprechungen, stimmen Termine ab und verteilen Aufgaben. Einige Aufgaben bleiben liegen, bei anderen muss er noch einmal nachfragen. Er schreibt abends häufig Nachrichten an Kollegen und kontrolliert am nächsten Morgen, ob alles erledigt ist. Wenn jemand kurzfristig etwas absagt, verschiebt er seine eigenen Aufgaben und übernimmt zusätzlich Arbeit. Nach zwei Wochen merkt man ihm an, dass er die neue Rolle bereits sehr ernst nimmt.

“Ich übernehme gerade zum ersten Mal die Leitung einer kleinen Arbeitsgruppe. Ich verteile Aufgaben, spreche Termine ab und muss Entscheidungen treffen, die ich vorher nicht treffen musste. Wenn etwas nicht klappt, kümmere ich mich darum und versuche, die Sache schnell zu regeln. Abends schaue ich noch einmal in meine Mails und Nachrichten. Auch am Wochenende denke ich gelegentlich darüber nach, was in der nächsten Woche ansteht.”

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Alte Arbeitsweise loslassen: Wenn der Job plötzlich anders wird

Ein Mann arbeitet seit einigen Monaten in einer neuen Abteilung und bekommt seine Aufgaben inzwischen fast ausschließlich über digitale Systeme. Morgens liegen bereits mehrere Nachrichten und offene Vorgänge in seinem Postfach, während gleichzeitig Termine im Kalender auftauchen. Früher hat er vieles direkt erledigt und sich nur wenig notiert. Jetzt bleiben immer wieder Aufgaben liegen, weil er zwischen E-Mails, Gesprächen und verschiedenen Programmen hin und her wechselt. Kollegen erinnern ihn gelegentlich an Dinge, die eigentlich schon längst erledigt sein sollten. Auf seinem Schreibtisch liegen inzwischen mehrere Zettel mit kurzen Notizen, die er später in eine bessere Ordnung bringen will.

“Ich habe im neuen Arbeitsbereich deutlich mehr parallele Aufgaben als früher. Informationen kommen über E-Mail, Chat, Telefon und ein internes Programm. Meine bisherigen Notizen reichen dafür nicht mehr aus, trotzdem arbeite ich weiterhin auf dieselbe Art wie vorher. Aufgaben bleiben liegen oder werden erst wieder sichtbar, wenn jemand nachfragt. Mein Schreibtisch und mein Postfach füllen sich dadurch immer weiter.”

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