Immer für alle da – aber wer ist für mich da? Warum Helfen manchmal zur Belastung wird

Eine Frau ist seit Jahren diejenige, die für Freunde, Verwandte und Bekannte jederzeit erreichbar ist. Sie hört zu, vermittelt, beruhigt und hilft bei Problemen. Als sie selbst eine schwierige Phase durchlebt, stellt sie fest, dass nur wenige Menschen nachfragen, wie es ihr geht. Dadurch beginnt sie zu erkennen, dass sie ihren eigenen Wert lange daran geknüpft hat, für andere unverzichtbar zu sein.

“Ich bin für viele Menschen in meinem Umfeld die erste Ansprechpartnerin bei Problemen, Sorgen und Konflikten. Wenn ich selbst Unterstützung brauche, bekomme ich deutlich weniger Aufmerksamkeit und Interesse zurück.”

Du kümmerst dich ständig um die Probleme anderer und bleibst selbst auf der Strecke? Erfahre, wie Loslassen, gesunde Grenzen und ein stärkerer Selbstwert zu mehr innerer Freiheit führen können.

Warum du nicht die Verantwortung trägst, alle glücklich zu machen – und wie du lernst, dich selbst an erste Stelle zu setzen

Eine 46-jährige Frau arbeitet in einem sozialen Beruf und kümmert sich auch privat ständig um das Wohl anderer – um Kolleginnen, Familie, Freunde. Sie ist der Mensch, der immer einspringt, alles organisiert, zuhört, vermittelt, beruhigt. Doch seit einiger Zeit merkt sie, dass sie kaum noch zur Ruhe kommt, oft erschöpft ist und gereizt reagiert. Wenn jemand unzufrieden ist, gibt sie sich sofort die Schuld. Sie folgt dem Glaubenssatz: „Ich bin nur wertvoll, wenn alle um mich herum glücklich sind.“

“Ich merke, dass ich mich ständig verantwortlich fühle, wenn jemand in meinem Umfeld unglücklich oder unzufrieden ist – egal ob in der Familie, im Beruf oder unter Freunden.”

Fühlst du dich ständig verantwortlich für das Glück anderer? Erfahre, wie du diesen Druck loslassen, gesunde Grenzen setzen und endlich innere Ruhe finden kannst.

Immer für andere da – und innerlich leer? Wie du dich selbst nicht länger vergisst

Ein 38-jähriger Mann arbeitet als Teamleiter in einer mittelgroßen Agentur. Er ist für seine Verlässlichkeit bekannt – der Typ, der immer einspringt, sich kümmert, vermittelt, tröstet. Auch privat ist er Ansprechpartner für alle: Eltern, Freunde, Partnerin. Doch immer öfter zieht er sich zurück, fühlt sich ausgelaugt und leer. Wenn er mal „Nein“ sagt, bekommt er Schuldgefühle. Seine eigenen Bedürfnisse schiebt er seit Jahren beiseite – aus Angst, egoistisch zu sein oder andere zu enttäuschen. Doch innerlich wächst die Erschöpfung.

“Ich nehme ständig Rücksicht auf andere Menschen und versuche, es allen recht zu machen – im Job und im Privaten.”

Du fühlst dich verantwortlich für alle – nur nicht für dich selbst? Erfahre, wie du loslassen lernst, klare Grenzen setzt und wieder bei dir selbst ankommst – ohne Schuldgefühle.

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